Bibelzitat zum Vereinsnamen

2. Könige 20:
1. Zu der Zeit ward Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus; denn du wirst sterben und nicht lebendig bleiben!
2. Er aber wandte sein Angesicht gegen die Wand, betete zum HERRN und sprach:
3. Ach, HERR, gedenke doch, dass ich in Wahrheit und von ganzem Herzen vor dir gewandelt und getan habe, was gut ist in deinen Augen!
4. Und Hiskia weinte sehr. Als aber Jesaja noch nicht zur mittleren Stadt hinausgegangen war, erging das Wort des HERRN an ihn und sprach:
5. Kehre um und sage zu Hiskia, dem Fürsten meines Volks: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet erhört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen; am dritten Tage wirst du in das Haus des HERRN hinaufgehen;
6. und ich will fünfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun und dich und diese Stadt von der Hand des Königs von Assyrien erretten und diese Stadt beschirmen, um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.
7. Und Jesaja sprach: Bringt eine getrocknete Feigenmasse her! Und als sie eine solche brachten, legten sie dieselbe auf das Geschwür; und er ward gesund.

Gedanken dazu

  • Krankheit kann jeden treffen: Hiskia war ein Mann, der sich in seinen Taten an den Maßstäben Willen Gottes orientiert hatte. Trotzdem wurde er todkrank.
  • Gebet ist ein wesentlicher Schritt zur Heilung
  • Heilung geschieht zuerst durch Gott – aber nicht ohne Menschen! Gott verhilft dem Einsatz bewährter Methoden  („Feigenmasse“) zum Erfolg.

 

Folgerungen für eine christliche Psychotherapie

Auch wenn aktive Christen eine psychische Erkrankung trifft – sie dürfen sich der liebenden und unverbrüchlichen Zuwendung Gottes sicher sein.

Die eigentliche Heilung ist Gottes Werk. Darum ist die Bitte um sein Handeln entscheidend wichtig.

Behandlungswege (Therapien) werden in Verantwortung vor Gott gewählt und mit der Bitte um seine segnende Begleitung eingesetzt.